Donnerstag, 1. Oktober 2015
Schreibblockade
Schon lange habe ich nicht mehr auf ein weißes Textfeld mit blinkendem Cursor geschaut.
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Ich vermisse dich.
Ich erinnere mich, wie du mir eine Zigarette angesteckt hast (oder träume ich mir das gerade nur zusammen?). Überhaupt darfst nur du mir eine Zigarette direkt am Mund anzünden.

Immer, wenn ich eine Serie gucke, in der es um Liebe geht, denke ich an das, was ich für dich empfinde, und drehe und wende es und betrachte es in neuem Licht. Ich denke an vergangene Situationen, wie wir im Sommer nachts um zwei vor dem Club standen, ich stand und du saßt, und ich eine Kippe geraucht habe, und deinem Blick absichtlich ausgewichen bin, obwohl ich gesehen habe, dass du mich anlächelst. Ich hätte nur zurücklächeln müssen. Tausend Momente fallen mir ein, in denen ich einfach hätte zurücklächeln müssen, in denen ich dir einfach hätte zeigen sollen, wie gern ich dich mag.
But you know, I was terrified. Ich hatte so, so Angst.

Jetzt ist es Herbst, nein, fast Winter, und wir sitzen läppische 80 Kilometer voneinander entfernt, und schweigen. Naja, die eine oder andere Mail/SMS geht noch hin und her; doch ob ich dich dieses Jahr noch sehen werde? Und ob ich dann so mutig sein werde, wie ich es mir in meinem Hirn gerade so zusammenspinne? Ich weiß nur, ich vermisse dich.

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